Phins Lesenacht
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Yva
Gespannt sitzen wir beide auf Deinem mit dunkelrotem Samt bezogenen Schaukelstuhl in Deinem Wohnzimmer und warten auf Yva. Du hast Dich zurückgelehnt, Dein Becken etwas nach vorne geschoben, so dass ich bequem auf Deinem Schoß Platz nehmen und mich auf Deinen Knien abstützen kann. Meinen Rock hast Du hochgezogen, und so betrachtest Du meinen nackten Po, spielst ein wenig an mir herum, auch an Dir, doch so recht fallen lassen können wir uns nicht, noch nicht, denn dazu ist unsere Aufregung zu groß. Heute werde ich Dir dabei zusehen, wie Du eine andere Frau berührst, wie Du sie küssen, streicheln, in sie eindringen wirst, und Du weißt, dass ich Eure Zuschauerin sein werde.
Es war mein Wunsch. Und nun wirst Du ihn mir erfüllen. Keiner von uns beiden kann abschätzen, wie es unsere Beziehung verändern wird. Und doch wollen wir nicht mehr zurück, sind bereit, ein nicht unbeträchtliches Risiko für dieses Abenteuer einzugehen.
Es klingelt. Ich stehe auf, verlasse das Wohnzimmer, gehe hinaus in den Flur und öffne die Tür. Yva steht vor mir. Flüsternd begrüße ich sie und reiche ihr meine Hand, um sie hereinzuführen. Ihre Augen sind mit einem schwarzen Tuch verbunden – so wie wir es uns gewünscht hatten. Etwas unsicher überschreitet sie die Schwelle, und ich schließe die Tür, ihre Hand haltend. Bezaubernd sieht sie aus. Ein schwarzer knöchellanger Traum aus dünner Merinowolle umschmeichelt als Wickelkleid ihren wohlproportionierten Körper, und es scheint, als hätte es ihr ein Designer direkt auf den Leib geschneidert. Ein tiefer V-Ausschnitt, der ein atemberaubendes Dekolleté und perlmuttartig schimmernde Haut preisgibt, reicht ihr fast bis zum Nabel. Yva trägt keinen Büstenhalter, und unter den beiden Dreiecken aus weichem Wollstoff, der an diesen beiden Stellen besonders spannt, zeichnen sich ihre großen, makellosen Brüste ab. Ihre harten Brustwarzen, die auf ihnen thronen wie zwei kandierte Veilchenblüten auf einer Hochzeitstorte, verraten, dass auch sie sehr aufgeregt ist.
Ich trete einen Schritt hinter sie, nehme ihre Hand, umfasse ihre schlanke Taille und geleite sie ins Wohnzimmer, wo Du auf uns wartest. Wenige Schritte vor Dir bleiben wir stehen.
Yva weiß, dass ein Mann im Raum ist, der sie beobachtet, doch sie kennt Dich nicht, und ihr Atem wird schwerer und schneller.
Meine Hand verschwindet unter dem Saum ihres Kleides, und ich kann spüren, wie ihr Herz rast. Sie fühlt sich ertappt, und ihr leises Aufstöhnen klingt wie ein Hilferuf. Behutsam umfasse ich mit beiden Händen ihren Kopf, ziehe sie zu mir heran und flüstere ihr ins Ohr, dass sie sich vor nichts und niemandem fürchten müsse. Ich halte sie fester, denn sie beginnt zu weinen. Ich frage, ob sie aufhören möchte.
»Nein«, antwortet sie, »es ist nur so neu.«
...
Kundenbewertungen für "Phins Lesenacht"
Autor: Gast 20.11.2011
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Autor: Gast 10.07.2010
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Diesen Artikel haben wir am Wednesday, 16. December 2009 in unseren Katalog aufgenommen.
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